


Revier: Dalmatien
14.06. – 21.06.2025
Yacht: Jeanneau Sun Odyssey 389 „Zivjelli“
Skipper: Marko
Crew: Christiane, Micka, Raphael, Frank
Der dritte Törn des Jahres startet in Trogir in Mitteldalmatien. Trogir hat eine sehr schöne Altstadt und 3 Häfen. Wir übernehmen die „Zivjelli“ in der ACI Marina.




Am Sonntag geht es los Richtung Milna auf der Insel Brac. Unsere Yacht ist gut ausgestattet mit einem Lattensegel und einer großen Genua. Wir testen die Fahreigenschaften und setzen auch die Segel. Viel Wind ist heute nicht und wir legen einen Badestop vor der Insel Sveta Fumija ein. Am Abend ankern wir in der Bucht vor Milna auf der Insel Brac. Als Anleger gibt es lecker Cochtails.





Am Montag fahren wir zur Insel Vis. Wir sind schon am frühen Nachmittag in der großen Bucht vor Komiza, gut geschützt, umgeben von 600m hohen Bergen. Wir ergattern eine Boje für 45€ und ahnen nicht, dass es in der Nacht einen heftigen Sturm geben wird. Die Wettermodelle sagen zwar Windstärke 5 für die Nacht voraus, von Sturmwarnung war aber keine Rede. Wir wollen in der Stadt essen gehen und machen das Dinghi klar. Leider laufen wir auf einen Stein auf und der Propeller des Dinghies geht kaputt. Genaugenommen bricht ein kleiner Metallstift an der Sollbruchstelle. Wir schaffen es aber mit Bordmitteln, den Propeller zu reparieren. Der Metallstift wird durch einen ein Stück eines Innensechskantschlüssels aus dem Werkzeugkasten ersetzt. Dabei kommt auch der Wantenschneider zum Einsatz. Es kommt MacGyver Feeling auf in der Crew und wir sind mächtig stolz nach der Reperatur.


Dann fahren wir in den Hafen zum Essen. Komiza ist ein netter kleiner Ort mit etlichen Konobas.





Nach dem Essen kommt das Unwetter. Zuerst bestaunen wir ein Gewitter in einiger Entfernung. Mehrere Blitze pro Sekunde. Mehrere Stunden lang. Der Wind hält sich noch in Grenzen und irgendwann gehen wir ins Bett. Mitten in der Nacht kommt dann der Sturm. Wir liegen recht gut geschützt, aber von Schlaf kann keine Rede mehr sein, Ankerwache ist für Skipper Marko angesagt. Wir beobachten, wie Yachten in den Hafen geschleppt werden. Andere Yachten, die dicht an den Felsen liegen, leuchten permanent die Umgebung ab. Erst am nächsten Tag erfahren wir aus der Presse, dass etliche Yachten gestrandet sind und sogar ein Fähre vor Zadar in Seenot geraten ist.

Sveti Klement ist eine kleine, autofreie Insel südöstlich von der Insel Hvar. Wir ankern in der Uvala Tarsce. Zuätzlich zum Anker bringen wir eine Landleine aus. Auf der Insel gibt es ein kleines Weingut, welches auch Verkostungen anbietet. Wir haben zugeschlagen und hatten einen sehr schönen Nachmittag. Neben verschiedenen kroatischen Weinen gab es auch einen kleinen Imbiss und wir durften sogar den Weinkeller besichtigen.








Mittwoch machen wir uns auf den Weg zur Insel Korcula. Leider ist kaum Wind und wir müssen viel mit dem Motor fahren. Allerdings ist damit auch kaum Wellengang und wir halten nach Delfinen Ausschau.
In der Uvala Toplis haben wir den Anker geworfen. Leider gab es viele Wespen, besonders, wenn Lebensmittel auf den Tisch kamen.





Donnerstag ist bestes Segelwetter. Wir haben fast 30nm vor uns und können fast die gesamte Strecke segeln. Windstärke 4-5 und Halbwindkurse bei bestem Wetter. So sollte es immer sein !





Da wir in Milna ins Restaurant gehen wollen und am nächsten Morgen zur Tankstelle wollen, ankern wir unmittelbar vor der Hafeneinfahrt und setzen mit dem Dinghi über. Milna hat etliche Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten sowie 2 Marinas zu bieten. Alles da, was man so braucht. Den Abend verbringen wir im Restaurant. Am nächsten Morgen überrascht uns ein recht starker Wind. Wir bekommen die Landleine nicht gelöst. Raphael geht an Land und wir lösen die Landleine auf der Bootseite. An der Tankstelle holen wir Raphael und Leine dann wieder an Bord. Somit brauchen wir nicht in Trogir tanken, was freitags der absolute Horror ist.



Am Freitag geht es zurück nach Trogir. Wir können noch einmal Segel setzen und machen noch einen letzten Badestopp vor dem Hafen. Der Check-Out verläuft reibungslos und am Abend geht es noch einmal ins Restaurant. War ein schöner Törn und wir kommen bestimmt noch einmal hierher.



