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Vulkanausbruch auf Stromboli

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Vulkanausbruch auf Stromboli

Revier: Sizilien / Liparische Inseln
16.5.-23.5.2026
Yacht: Dufour 382 Grand Large „Shira“
Crew: Christiane, Jendra, Frank
Skipper: Marko, Co-Skipper: Domenic

Samstag, 16.05.2026, Marina di Portorosa

Die Anreise nach Portorosa war kompliziert. Unser Flug ging von Berlin nach Catania. Von dort aus ging es mit dem Mietwagen weiter zum Hafen. Der Hafen war sehr schön. Eine künstliche Anlage mit 2 kleinen Inseln und Bebauung mit Ferienhäusern. Frank haben wir schon am Flughafen aufgelesen, Jendra und Domenic kamen mit dem Zug. Wie immer wurde am ersten Tag der Einkauf erledigt und die Sicherheitseinweisung durchgeführt. Am Abend ging es ins Restaurant und wir haben die Reise zusammen geplant.

Sonntag, 17.05.2026, Landtag

Samstag Nacht war Starkwind aus Nordwest. Dadurch hatten wir am Sonntag über 2m Welle und sind nicht ausgelaufen. Die Zeit haben wir dann für ein kleines Kulturprogramm genutzt. Mit dem Mietwagen ging es zum Capo Milazzo für eine kleine Wanderung zu einem Naturschwimmbecken. Anschließend haben wir die riesige Festung „Castello di Milazzo

Montag, 18.05.2026, Insel Lipari, Spaggia Praia di Vinci

Montag ging es los Richtung Liparische Inseln. Leider ging nach ca. 2 h Fahrt unser Ruder kaputt und wir mussten Hilfe anfordern. Die kam auch prompt und das Ruder wurde repariert. Hat uns 2-3 h gekostet, danach ging die Reise weiter, vorbei an der Insel Volcano in die sehr schöne Bucht Spaggia Praia di Vinci. Dort haben wir geankert. Die Nacht war etwas unruhig, ansonsten aber ohne Vorkommnisse.

Dienstag, 19.05.2026, Santa Marina Salina

Die Insel Salina ist berühmt für ihre Kapern. Dort haben wir uns für den Abend einen Platz im Hafen gesichert. Eigentlich wollten wir am Tage viel Segeln und haben vor der Insel gekreuzt, als ein Unwetter aufzieht. Es gab Windstärken bis zu 8 Bft, heftigen Regen und auch Gewitter. Wir sind deshalb in den Windschatten der Insel Salina eingefahren und gegen Mittag in den Hafen eingelaufen. Nachdem wir fest gemacht hatten, war der Spuk auch schon wieder vorbei und wir konnten uns in dem schicken kleinen Hafenort umschauen und ein wenig Shoppen. Am Abend waren wir in einem Restaurant mit phantastischer Aussicht.

Mittwoch, 20.05.2026, Stromboli

Am Mittwoch ist die Vulkaninsel Stromboli unser Ziel. Der Wind steht günstig und wir kommen gut voran. Gegen 14.00 Uhr sind wir am Bojenfeld vor der Insel Stromboli vor dem gleichnamigen kleinen Städtchen. Das Bojenfeld hat viel Zulauf aber wir erkämpfen uns die letzte freie Boje. Es geht ziemlich ruppig zu unter den Yachten. Später haben wir vom Marinero erfahren, dass man auf Stromboli einen Bojenplatz ein halbes Jahr im Voraus buchen muss. Wir hatten also Glück. Einige anderen Yachten muss umkehren oder an einem schmalen Strandstreifen vor Anker gehen. Das war aber nicht besonders sicher, weil die Wassertiefe schnell abfiel. Ein Taxiboot hat uns an Land gebracht und wieder zum Boot zurück gefahren. Dieser Service war im stolzen Bojenpreis von 140€ enthalten.

Donnerstag, 21.05.2026, Marina di Porto

Am Donnerstag ging es zurück zur Insel Lipari in die Marina di Porto. Da wir uns die Vulkanausbrüche bei Nacht anschauen wollen, geht es schon mitten in der Nacht los. Entsprechend zeitig kamen wir dann auch in Lipari an. Dort haben wir uns den Hauptort der Insel angeschaut. Es gab ein riesiges Museumsgelände in einer Festungsanlage und eine niedliche Altstadt zu sehen. Am Abend wurde an Bord gekocht.

Freitag, 22.06.2026, Portorosa

Freitag geht es zurück nach Portorosa. Wind war günstig und wir liefen gegen 14:00 im Hafen ein. War ein schöner Törn und wir haben auch das Unwetter in guter (schauriger) Erinnerung.

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Wantenschneider in Aktion

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Wantenschneider in Aktion

Revier: Dalmatien
14.06. – 21.06.2025
Yacht: Jeanneau Sun Odyssey 389 „Zivjelli“
Skipper: Marko
Crew: Christiane, Micka, Raphael, Frank

Samstag, Trogir

Der dritte Törn des Jahres startet in Trogir in Mitteldalmatien. Trogir hat eine sehr schöne Altstadt und 3 Häfen. Wir übernehmen die „Zivjelli“ in der ACI Marina.

Sonntag, Milna (Brac)

Am Sonntag geht es los Richtung Milna auf der Insel Brac. Unsere Yacht ist gut ausgestattet mit einem Lattensegel und einer großen Genua. Wir testen die Fahreigenschaften und setzen auch die Segel. Viel Wind ist heute nicht und wir legen einen Badestop vor der Insel Sveta Fumija ein. Am Abend ankern wir in der Bucht vor Milna auf der Insel Brac. Als Anleger gibt es lecker Cochtails.

Montag, Nachtsturm vor Vis

Am Montag fahren wir zur Insel Vis. Wir sind schon am frühen Nachmittag in der großen Bucht vor Komiza, gut geschützt, umgeben von 600m hohen Bergen. Wir ergattern eine Boje für 45€ und ahnen nicht, dass es in der Nacht einen heftigen Sturm geben wird. Die Wettermodelle sagen zwar Windstärke 5 für die Nacht voraus, von Sturmwarnung war aber keine Rede. Wir wollen in der Stadt essen gehen und machen das Dinghi klar. Leider laufen wir auf einen Stein auf und der Propeller des Dinghies geht kaputt. Genaugenommen bricht ein kleiner Metallstift an der Sollbruchstelle. Wir schaffen es aber mit Bordmitteln, den Propeller zu reparieren. Der Metallstift wird durch einen ein Stück eines Innensechskantschlüssels aus dem Werkzeugkasten ersetzt. Dabei kommt auch der Wantenschneider zum Einsatz. Es kommt MacGyver Feeling auf in der Crew und wir sind mächtig stolz nach der Reperatur.

Dann fahren wir in den Hafen zum Essen. Komiza ist ein netter kleiner Ort mit etlichen Konobas.

Nach dem Essen kommt das Unwetter. Zuerst bestaunen wir ein Gewitter in einiger Entfernung. Mehrere Blitze pro Sekunde. Mehrere Stunden lang. Der Wind hält sich noch in Grenzen und irgendwann gehen wir ins Bett. Mitten in der Nacht kommt dann der Sturm. Wir liegen recht gut geschützt, aber von Schlaf kann keine Rede mehr sein, Ankerwache ist für Skipper Marko angesagt. Wir beobachten, wie Yachten in den Hafen geschleppt werden. Andere Yachten, die dicht an den Felsen liegen, leuchten permanent die Umgebung ab. Erst am nächsten Tag erfahren wir aus der Presse, dass etliche Yachten gestrandet sind und sogar ein Fähre vor Zadar in Seenot geraten ist.

Dienstag, Sveti Klement

Sveti Klement ist eine kleine, autofreie Insel südöstlich von der Insel Hvar. Wir ankern in der Uvala Tarsce. Zuätzlich zum Anker bringen wir eine Landleine aus. Auf der Insel gibt es ein kleines Weingut, welches auch Verkostungen anbietet. Wir haben zugeschlagen und hatten einen sehr schönen Nachmittag. Neben verschiedenen kroatischen Weinen gab es auch einen kleinen Imbiss und wir durften sogar den Weinkeller besichtigen.

Mittwoch, Korcula

Mittwoch machen wir uns auf den Weg zur Insel Korcula. Leider ist kaum Wind und wir müssen viel mit dem Motor fahren. Allerdings ist damit auch kaum Wellengang und wir halten nach Delfinen Ausschau.

In der Uvala Toplis haben wir den Anker geworfen. Leider gab es viele Wespen, besonders, wenn Lebensmittel auf den Tisch kamen.

Donnerstag, Brac

Donnerstag ist bestes Segelwetter. Wir haben fast 30nm vor uns und können fast die gesamte Strecke segeln. Windstärke 4-5 und Halbwindkurse bei bestem Wetter. So sollte es immer sein !

Da wir in Milna ins Restaurant gehen wollen und am nächsten Morgen zur Tankstelle wollen, ankern wir unmittelbar vor der Hafeneinfahrt und setzen mit dem Dinghi über. Milna hat etliche Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten sowie 2 Marinas zu bieten. Alles da, was man so braucht. Den Abend verbringen wir im Restaurant. Am nächsten Morgen überrascht uns ein recht starker Wind. Wir bekommen die Landleine nicht gelöst. Raphael geht an Land und wir lösen die Landleine auf der Bootseite. An der Tankstelle holen wir Raphael und Leine dann wieder an Bord. Somit brauchen wir nicht in Trogir tanken, was freitags der absolute Horror ist.

Freitag, Trogir

Am Freitag geht es zurück nach Trogir. Wir können noch einmal Segel setzen und machen noch einen letzten Badestopp vor dem Hafen. Der Check-Out verläuft reibungslos und am Abend geht es noch einmal ins Restaurant. War ein schöner Törn und wir kommen bestimmt noch einmal hierher.

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